Pädagogischer Ganztag: Verzahnung OGS + Schule

Gemeinsam gestalteten alle Fachkräfte der Geschwister-Scholl-Grundschule im Mai 2014 einen gemeinsamen pädagogischen Tag, an dem sie sich untereinander ihre Arbeit vorstellten und ein gemeinsamer Ausblick auf Weiterarbeit erarbeitet wurde. Unterstützt von Frau Dr. Kleinen vom LVR Landesjugendverband wurde vor dem Hintergrund der inklusiven OGS das Ziel verfolgt, multiprofessionelle Teams zu bilden mit dem Ziel, ein abgestimmtes Konzept zu entwickeln, das diese Verzahnung verdeutlichen soll.
Vor diesem Hintergrund stellte sich die Frage, welche Faktoren dazu beitragen, die Gelingensbedingungen einer inklusiven Zusammenarbeit zu unterstützen. Dabei ist nicht nur auf eine vertikale Kommunikation, das heißt eine Kommunikation auf einer Ebene - zu zählen, sondern eine enge Verzahnung der Lehrkräfte mit denen des sozialpädagogischen Personals aus dem Nachmittagsbereich gilt es hierbei anzustreben, um die Kinder auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen.

Ebenso war es wichtig, Praktiken zu entwickeln, die den Inklusionsgedanken beinhalten. Bereits im Vorfeld gab es Treffen über die Organisation des pädagogischen Tages sowie dessen inhaltliche Umsetzung. Uns war bewusst, dass es zunächst darum geht, das Team wahrzunehmen und einen gemeinsamen Nenner für diese komplexe Aufgabenstellung herauszuarbeiten. Dabei ist immer das übergeordnete Ziel, die Festigung des Unterstützungsgedankens und die Kooperation zwischen Lehr- und sozialpädagogischen Personal begleitend zu betrachten.

Eine klare Erwartung des Lernfortschritts liegt in der gemeinsamen Tätigkeit und in dem Aufbau eines multiprofessionellen Teams zur Optimierung des dreiteiligen Gedankens der Bildung, Erziehung und der Betreuung.